Schulterendoprothetik: Vom Zusatzmodul zum eigenständigen EndoProthetikZentrum
- Details
Mit der Weiterentwicklung des EndoCert-Systems erhält die Schulterendoprothetik einen neuen Stellenwert. Während die Schulterversorgung bislang ausschließlich als ergänzendes Modul zu einem EndoProthetikZentrum oder EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung für Hüfte und Knie zertifiziert werden konnte, besteht seit 2026 die Möglichkeit einer eigenständigen Zertifizierung als EndoProthetikZentrum Schulter (EPZ Schulter) oder EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung Schulter (EPZmax Schulter).
BtM-Verwurf im Krankenhaus: Aktuelle Entwicklungen und rechtliche Einordnung
- Details
Der Umgang mit Betäubungsmittel-(BtM)-Restmengen in Operationsbereichen, Aufwachräumen und Intensivstationen sorgt seit Jahren für Unsicherheit. Hintergrund ist insbesondere die Frage, ob für die Vernichtung von BtM-Resten die Vorgaben des § 16 Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit Niederschrift und Zwei-Zeugen-Prinzip gelten oder ob andere Verfahren zulässig sind.
Neue Strukturen seit 01.01.2026 gültig
- Details
Ergänzend wurden neue Zertifizierungssiegel eingeführt, die den Versorgungsumfang und den Status eines Zentrums transparent nach außen darstellen. Parallel dazu wurden die Mindestfallzahlen angepasst und werden seit dem 01.01.2026 verbindlich im Audit überprüft.
Trotz der strukturellen Weiterentwicklung bleibt der Kern von EndoCert unverändert: überprüfbare Qualität, klare Anforderungen und die kontinuierliche Verbesserung der Patientenversorgung.
Aktueller Stand G-BA Mindestmengen
- Details
Ab 2028 erfolgt jedoch eine stufenweise Anhebung: Die Mindestmenge für primäre Knieendoprothesen steigt zunächst auf 100 und ab 2030 auf 150 Eingriffe pro Jahr und Standort. Zusätzlich werden erstmals eigene Mindestmengen für weitere Leistungsbereiche eingeführt: Für unikondyläre Schlittenprothesen sind ab 2028 mindestens 20 Eingriffe jährlich vorgesehen, für Revisionseingriffe mindestens 25.
Für zertifizierte EndoProthetikZentren (EPZ/EPZmax) ergeben sich daraus aktuell keine unmittelbaren Änderungen. Perspektivisch rücken die gesetzlichen Anforderungen jedoch näher an die bestehenden EndoCert-Vorgaben heran und unterstreichen die zunehmende Bedeutung einer ausreichenden Fallzahl sowie einer strukturierten Leistungsbündelung.
EndoCert-Jahresbericht 2025
- Details
Veröffentlichung für das Auditjahr 2024 (Datengrundlage 2023)
Der aktuelle Jahresbericht EndoCert 2025 steht nun für alle Beteiligten zum Download bereit.
Er bietet eine strukturierte Darstellung der im EndoCert-System erfassten Daten in anonymisierter Form.
Ein öffentliches Benchmarking ist daher nicht möglich.
Wir machen darauf aufmerksam, dass jede Form der Veröffentlichung oder Vervielfältigung, auch auszugsweise, vorab von EndoCert genehmigt werden muss.
Neu: Bescheinigung für Hauptoperateure und Senior-Hauptoperateure
- Details
Ab sofort haben Hauptoperateure (HO) und Senior-Hauptoperateure (SHO) die Möglichkeit, eine offizielle Bescheinigung über ihre Tätigkeit im Rahmen des EndoCert-Systems zu erhalten.
Die Bescheinigung enthält - wenn gewünscht - eine detaillierte Aufstellung der anerkannten Zeiträume sowie der dokumentierten Fallzahlen, in denen die jeweilige Person als HO bzw. SHO tätig war. Sie dient als Nachweis der operativen Tätigkeit in einem zertifizierten EndoProthetikZentrum.
Diese Bescheinigung kann z. B. für berufliche Weiterentwicklungen, Bewerbungen, individuelle Nachweise gegenüber Dritten oder für die eigene Dokumentation genutzt werden.
Die Beantragung erfolgt unkompliziert über die Zertifizierungsstelle ClarCert. Das Antragsformular finden Sie unter:
https://www.clarcert.com/systeme/endoprothetikzentrum/downloads.html
Wir freuen uns, damit einen weiteren Beitrag zur Transparenz und Nachvollziehbarkeit operativer Qualifikationen im Rahmen des EndoCert-Systems zu leisten.
EndoCert-Jahresbericht 2024
- Details
Veröffentlichung für das Auditjahr 2023 (Datengrundlage 2022)
Der neue Jahresbericht-EndoCert 2024 ist veröffentlicht und steht wieder allen Beteiligten zum Download zur Verfügung.
Im Jahresbericht werden Auswertungen der im EndoCert-System erfassten Daten übersichtlich dargestellt.
Wir weisen explizit darauf hin, dass es sich hierbei um einen anonymisierten Jahresbericht handelt. Ein öffentliches Benchmark ist damit nicht möglich.
Bitte beachten Sie dringend, dass Veröffentlichungen oder Vervielfältigungen des Jahresberichts, auch nur auszugsweise, vom Herausgeber (EndoCert) zu genehmigen sind.
Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland für EndoCert-Kliniken
- Details
Stellungnahme der EndoCert-Zertifizierungskommission
Durch die Teilnahme am EPRD und die Analyse der Klinikauswertungen erlangen Kliniken wesentliche Erkenntnisse über die Ergebnisse ihrer Arbeit und werden dadurch in die Lage versetzt, frühzeitig auf mögliche kritische Entwicklungen zu reagieren und Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten. Die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Ergebnissen ist daher u.a. zentraler Baustein im jährlichen Audit der zertifizierten Kliniken.
Die Teilnahme am EPRD wird daher ab dem 01.01.2025 für EndoCert-Kliniken auch weiterhin verpflichtend sein. Der EndoCert-Zertifizierungskommission ist ein möglicher erhöhter Erfassungsaufwand durch eine Dateneingabe in das EPRD und – gesetzlich verpflichtend – in das IRD bewusst. Das EPRD verfügt jedoch über eine sehr große Datengrundlage und differenzierte Auswertemöglichkeiten, die einen enormen Mehrwert für die Qualitätsarbeit endoprothetisch tätiger Einrichtungen darstellen. Von Seiten der Zertifizierungskommission unterstützen wir das EPRD in der Etablierung von Schnittstellenlösungen im Rahmen der Krankenhausinformationssysteme, um den Erfassungsaufwand für beide Registersysteme zu verringern.
Auswirkungen der KH Reform NRW auf das Zertifizierungssystem EndoCert
- Details
Zertifizierungskommission EndoCert der DGOOC e.V.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen hat die vorläufige Zuteilung der Leistungsgruppen auf Klinikebene veröffentlicht. Kliniken haben die Gelegenheit, im Rahmen eines Anhörungsverfahrens bis zum 11.08.2024 eine Stellungnahme abzugeben. Die bindende Entscheidung des Ministeriums erfolgt dann zum Dezember 2024.
Eine durch EndoCert angefertigte Analyse der veröffentlichten Daten zeigt, dass überwiegend zertifizierte Einrichtungen hinsichtlich einer Zuteilung berücksichtigt wurden. Bei einer ähnlichen Datenauswertung durch das EPRD bestätigt sich diese Einschätzung.
EndoCert-Jahresbericht 2023
- Details
Veröffentlichung für das Auditjahr 2022 (Datengrundlage 2021)
Der neue Jahresbericht-EndoCert 2023 ist veröffentlicht und steht wieder allen Beteiligten zum Download zur Verfügung.
Im Jahresbericht werden Auswertungen der im EndoCert-System erfassten Daten übersichtlich dargestellt.
Wir weisen explizit darauf hin, dass es sich hierbei um einen anonymisierten Jahresbericht handelt. Ein öffentliches Benchmark ist damit nicht möglich.
Zertifizierte EndoProthetikZentren nun auch in der Weissen Liste
- Details
Die Weisse Liste, die vor mehr als zehn Jahren als gemeinsame Initiative der Bertelsmann Stiftung und der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen entstanden ist, weist nun auch explizit zertifizierte EndoProthetikZentren und EndoProthetikZentren der Maximalversorgung aus. Das Ziel der Weissen Liste ist es, Menschen auf ihrem Weg zu einer bedarfs- und bedürfnisgerechten gesundheitlichen Versorgung zu unterstützen und ihren Behandlungsprozess mitgestalten zu lassen.
zertifiziertes
EndoProthetik
Zentrum
in Ihrer Nähe?
EPZ Suche

Zertifizierte
EndoProthetikZentren
in Ihrer Nähe?
In der EndoMap-Datenbank
finden Sie die passende Klinik.
endoMap ist ein Service von ClarCert - www.clarcert.com
EndoCert Newsletter
Bleiben Sie informiert:
Erhalten Sie aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten aus dem EndoCert-System direkt per E-Mail.