Haupt- und Seniorhauptoperateure in EndoProthetikZentren müssen in einem 3-Jahres-Intervall den Besuch von 3 endoprothetikspezifischen Fortbildungsveranstaltungen nachweisen. Im Juni 2018 hat die Zertifizierungskommission beschlossen, dass hierfür neben AE-Masterkursen und gesondert zugelassenen Veranstaltungen auch der Besuch des DKOU einmal im 3-Jahres-Intervall angerechnet werden kann.

Hierzu wurden geeignete Sitzungen ausgewählt, die im Programm durch das Logo kenntlich gemacht wurden. Wird eine mindestens 6-stündige Teilnahme an diesen ausgesuchten Veranstaltungen nachgewiesen, erhalten die Teilnehmer ein entsprechendes Zertifikat zur Vorlage beim Audit. Durch die elektronische Registrierung der Teilnehmer über den Kongressausweis erfolgt die Erfassung automatisch. Eine gesonderte Registrierung oder Eintragung ist nicht erforderlich.

Dr. Holger Haas, Vorsitzender der Zertifizierungskommission EndoCert der DGOOC

pdfListe der anerkannten Veranstaltungen auf dem DKOU 2018

Stand: 01.06.2018

Für die Zulassung und den Betrieb eines zertifizierten EndoProthetikZentrums (EPZ) bzw. eines EndoProthetikZentrums der Maximalversorgung (EPZmax) im EndoCert ® -System lautet eine der zentralen Anforderungen, dass mindestens einer der Hauptoperateure (EPZ) bzw. Senior- Hauptoperateure (EPZmax) über die Zusatzbezeichnung „Spezielle Orthopädische Chirurgie“ (SOC) verfügen muss. Hierbei gelten ergänzend zwei Sonderregelungen, nach denen von dieser Vorgabe unter bestimmten Bedingungen abgewichen werden kann.

23. bis 26. Oktober 2018 in Berlin

Der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) ist mit zuletzt über 11.600 Teilnehmenden der bedeutendste Kongress des Faches O und U in Deutschland und auch europaweit der größte auf seinem Gebiet.

Der DKOU wird ausgerichtet von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU).

Unter dem Motto „Wir sind O&U“ erwarten die Teilnehmer auf dem DKOU 2018 zahlreiche Sitzungen und Diskussionsrunden mit internationalen Experten, die die neuesten Erkenntnisse aus Forschung, Versorgung und Berufspolitik im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie vorstellen.

EndoCert-spezifische Veranstaltungen:

  • 23.10.2018, 16:30 h -18:00 h, Raum 411
    EndoCert: Fachexperten-Austausch
  • 24.10.2018, 16:30 h -18:00 h, Raum 411
    EndoCert: Erfahrungsaustausch zertifizierter EndoProthetikZentren
  • 25.10.2018, 14:30 h - 16:00 h, Raum Berlin 2
    Endocert und EPRD

Weitere Informationen unter dkou.org

 

Seit dem 06.10.2017 sind neue Erhebungsbögen für EndoProthetikZentren und EndoProthetikZentren der Maximalversorgung veröffentlicht.

Neben den aktualisierten Anforderungen im Erhebungsbogen wird die Verwendung des Datenblattes verpflichtend für alle Zentren. Das Datenblatt ist ein Instrument zur Datenerfassung und ersetzt die Fallzahlerfassung im Erhebungsbogen (vorher im Kapitel 2.1 und Kapitel 2.2.3), den Kennzahlenbogen (vorher Kapitel 8) und die Auflistung der Qualitätsindikatoren. Das Datenblatt soll für die Zentren eine vereinfachte, besser strukturierte Erfassung und Darstellung der Daten, sowie für die Auditoren eine vereinfachte Prüfung aller Fallzahlen und Qualitätsindikatoren ermöglichen.

04. - 05.06.2018, Neu-Ulm

Wollen Sie sich für die Überprüfung der Endoprothetikzentren vor Ort qualifizieren? Die Ernennung zum von der DGOOC anerkannten Fachexperten erfordert u.a. die Teilnahme an dem hier beschriebenen Qualifizierungslehrgang mit abschließender Qualifizierungsprüfung.

Weitere Informationen und die Zulassungsvoraussetzungen zum Lehrgang finden Sie hier.
pdfEPZ Informationsblatt

Die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
pdfEPZ Anmeldeformular

Sonderregelung 2 läuft zum 1.8.2018 ab.

Hinweis aus der EndoCert-Zertifizierungskommission:

Für die Zulassung und den Betrieb eines zertifizierten Endoprothetikzentrums bzw. eines Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung gemäß des EndoCert ® -­ Systems lautet eine der zentralen Anforderungen, dass einer der Hauptoperateure bzw. Senior -­ Hauptoperateure über die Zusatzbezeichnung „ Spezielle Orthopädische Chirurgie “ verfügen muss.

Pressemitteilung:

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) und die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) nehmen zu der aktuellen Diskussion um Versorgungsqualität und Mindestmengen im Bereich der Endoprothetik wie folgt Stellung:

Die Qualifikation der Operateure, der Krankenhäuser und die Qualität der verwendeten Implantate sind von zentraler Bedeutung für eine sichere und hochwertige Durchführung dieses hochkomplexen Eingriffs. Der ständig wachsende Anspruch an die Funktion eines Kunstgelenkes muss durch immer weiter verfeinerte Operationstechniken realisiert werden. Kunstgerecht ausgeführt, resultiert nahezu immer eine hohe Zufriedenheit der Patienten.

Seit der Veröffentlichung der neuen Erhebungsbögen am 2.12.2015 sind Rückfragen bezüglich der Anfertigung einer postoperativen Ganzbeinstandaufnahme bei Knieprothesenimplantationen eingegangen. Hierzu hat die Zertifizierungskommission folgendes Positionspapier veröffentlicht:

pdfPositionspapier Ganzbeinstandaufnahme

Mit dem 02.12.2015 sind die neuen Erhebungsbögen mit aktualisierten Anforderungen an die Endoprothetikzentren veröffentlicht worden. Verpflichtend gelten die Änderungen seit dem 1.6.2016.

EndoCert ist ein lernendes System. Dies hat viele Vorteile. Jedoch sind damit auch Nachteile verbunden: wir alle müssen uns auf Änderungen einstellen und diese in unseren Einrichtungen umsetzen. Damit ist zwangsläufig auch ein hoher Aufwand verbunden. Dies ist uns als Vertreter des EndoCert-Systems durchaus bewusst. Dennoch müssen wir auf Erkenntnisse, die wir im laufenden Betrieb gewinnen, eingehen, um eine stetige Verbesserung unseres Systems zu erreichen.

H. Haas, R. Hoffmann

Vorbemerkung

Die zur Zertifizierung von EndoProthetikZentren aufgestellten Anforderungen beinhalten u.a. die Qualifikation als Spezieller Orthopädischer Chirurg. Aufgrund der Versorgungssituation in Deutschland gibt es Einrichtungen, die alle Anforderungen einer Zertifizierung erfüllen ohne jedoch die Qualifikation eines Hauptoperateurs als Spezieller Orthopädischer Chirurg nachweisen zu können. Damit es in diesem Zusammenhang nicht zu einer Benachteiligung langjährig an der Versorgung teilnehmender Einrichtungen kommt, wurde mit der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) folgende Übergangsregelung vereinbart.
Dabei ist es das gemeinsame Ziel, bewährte Strukturen in der Versorgung zu halten und zukünftig die Einhaltung der aufgestellten Anforderungen sicherzustellen. Die gewährte Übergangsfrist von 4 Jahren ermöglicht es allen beteiligten Einrichtungen, entsprechend qualifiziertes Personal vorzuhalten.

Die Sonderregelung wurde eingeführt, um Einrichtungen die Zertifizierung als EPZ zu ermöglichen, die bereits seit Jahren und mit Erfolg endoprothetische Leistungen erbringen. Da dies für bereits etablierte Einrichtungen mit stabilen Prozessen zutrifft, wurde die Frist zur Einreichung des Antrags auf den 31.12.2013 begrenzt.

Aufgrund unterschiedlicher Anfragen, die uns wegen der Einbeziehung von Zuweisern in zertifizierte Endoprothetikzentren erreichen, stellt die Zertifizierungskommission fest:

  • Ein wesentlicher Bestandteil der Initiative ist der Verzicht auf jedwede Kick-Back Mechanismen, durch die die Zuweisung von Patienten befördert werden könnte. Zu zertifizierende Kliniken verpflichten sich zum Verzicht auf derartige Konstrukte.
  • Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Erhebung postoperativer Daten im Rahmen des EndoCert Projekts auf Parameter im direkten Zusammenhang mit der Operation beschränkt. Eine Erfassung von Daten z.B. 1 Jahr postop. wird derzeit in Pilotkliniken auf Durchführbarkeit geprüft.
  • Somit sind Daten zur Ergebnisqualität z.B. 1 Jahr postop. nicht Voraussetzung für eine Zertifizierung nach EndoCert.
  • Eine angemessene und sinnvolle Einbindung verschiedener Kooperationspartner (Zuweiser, Rehabilitationseinrichtungen etc.) in die Betreuung der Patienten bzw. zur Unterstützung qualitätssichernder Maßnahmen wird durch EndoCert unterstützt.

H. Haas
Vorsitzender der Zertifizierungskommission EndoCert der DGOOC

Zertifizierung von Zentren gestartet

Dt Aerzteblatt Heft 8 2013"Seit Oktober 2012 können sich Endoprothesenzentren, die einen definierten Anforderungskatalog erfüllen, zertifizieren lassen", schreibt das Deutsche Ärzteblatt, Heft 8/2013 in seinem Artikel Seite C 293.
Lesen Sie den gesamten Artikel unter:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/134831

An die Zertifizierungskommission werden wiederholt Fragen zur Qualifikation der Hauptoperateure und entsprechender Antragsfristen gerichtet. Die diesbezügliche Regelung sei daher nochmals dargestellt:

Eine Initiative der DGOOC

dgooc modul

Mit Unterstützung von:

ae modul
AE
bvou modul
BVOU
dgu modul
DGU

In Kooperation mit:

eprd modul
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