Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die EndoCert-Zertifizierungskommission hat Bedingungen formuliert, nach denen es Senior- / Hauptoperateuren ermöglicht wird, an einem weiteren EndoProthetikZentrum (der Maximalversorgung) tätig zu sein. Dies soll den an manchen Zentren anzutreffenden organisatorischen Herausforderungen begegnen, ohne die Bindung der Operateure an die jeweilige Zentrumsstruktur aufzuweichen.

Die Fallzahlen werden im jeweiligen EndoProthetikZentren dokumentiert und angerechnet.

Für die Tätigkeit an einem weiteren EndoProthetikZentrum (der Maximalversorgung) müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Eine Tätigkeit als S/HO ist an maximal zwei EndoProthetikZentren bzw. EndoProthetikZentren der Maximalversorgung möglich.
  • Es müssen mindestens zwei weitere S/HO in jedem beteiligten EPZ/EPZmax tätig sein, um ein tragfähiges Ausfallkonzept und die Einhaltung des 4-Augenprinzips zu gewährleisten.
  • Die Mindestzahlen eines S/HO müssen an jedem der beiden Zentren entsprechend des vorgesehenen Einsatzes (als HO bzw. SHO) erbracht werden.
  • Die Qualifikation als Spezieller Orthopädischer Chirurg (SOC) zur Erfüllung der Zentrumsanforderungen kann jeweils nur an einem EPZ geltend gemacht werden.
  • Die Einbindung in die weiteren Aufgaben des EPZ/EPZmax und die damit verbundene Teilnahme an den zentrumsspezifischen Abläufen und Besprechungen ist nachvollziehbar darzustellen. Die Qualitätsprozesse der beteiligten Zentren müssen aufeinander abgestimmt sein.
  • Im Erhebungsbogen müssen bei einer Tätigkeit an mehreren Zentren die im jeweils kooperierenden Zentrum erbrachten Operationszahlen endoprothetischer Eingriffe für die betreffenden S/HO offengelegt werden.
  • Weiterhin gilt: Mehr als 50 % aller endoprothetischen Eingriffe eines S/HO müssen in EndoCert-Strukturen erbracht werden.

Bitte setzen Sie sich bei weiterführenden Fragen zur Dokumentation mit ClarCert in Verbindung.

Mit herzlichen kollegialen Grüßen

Dr. Holger Haas
Vorsitzender der Zertifizierungskommission EndoCert der DGOOC

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Auswirkungen von COVID-19 beschäftigen uns alle und werden uns voraussichtlich auch noch etwas begleiten. Daher wird die aktuelle und die zu erwartende Situation der nächsten Wochen und Monate für die EndoCert-Zertifizierungsverfahren berücksichtigt und es wurden von EndoCert folgende Entscheidungen getroffen:

Veröffentlichung für das Auditjahr 2019 (Datengrundlage 2018)

Der neue Jahresbericht-EndoCert 2020 ist veröffentlicht und steht wieder allen Beteiligten zum Download zur Verfügung.

Im Jahresbericht werden Auswertungen der im EndoCert-System erfassten Daten übersichtlich dargestellt.
Wir weisen explizit darauf hin, dass es sich hierbei um einen anonymisierten Jahresbericht handelt. Ein öffentliches Benchmark ist damit nicht möglich.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

da sich die Situation in den Einrichtungen zum jetzigen Zeitpunkt etwas entspannt hat, möchten wir Ihnen aktuelle Informationen zu den EndoCert-Zertifizierungsverfahren zukommen lassen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf die Herausforderungen der Corona-Krise haben wir von EndoCert-Seite reagiert und kurzfristig die Möglichkeit zur Durchführung von Offsite-Audits geschaffen, um die Einrichtungen in der täglichen Arbeit zu entlasten.

Zwischenzeitlich hat sich die Situation in den Kliniken zum Teil entspannt, so dass uns Anfragen einiger EndoProthetikZentren erreicht haben, ob die Durchführung eines „klassischen“ Vor-Ort Audits zurzeit ebenfalls möglich sei.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Auswirkungen von COVID-19 beschäftigen uns alle und werden uns auch noch eine Weile begleiten.
Elektive Operationen wurden und werden abgesagt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben. Es ist zum heutigen Stand nicht abzusehen, wann wir wieder zur Normalität zurückfinden werden und welche langfristigen Konsequenzen sich aus der Krise ergeben.

Diese besondere Situation müssen wir natürlich auch im Hinblick auf die laufenden EndoCert-Zertifizierungsverfahren berücksichtigen. So wurden durch die Zertifizierungskommission folgende Entscheidungen getroffen.

Veröffentlichung für das Auditjahr 2018 (Datengrundlage 2017)

Im Jahresbericht werden Auswertungen der im EndoCert®-System erfassten Daten übersichtlich dargestellt.
Wir weisen explizit darauf hin, dass es sich hierbei um einen anonymisierten Jahresbericht handelt. Ein öffentliches Benchmark ist damit nicht möglich.

endocert logofortbildung RGBHaupt- und Seniorhauptoperateure in EndoProthetikZentren müssen in einem 3-Jahres-Intervall den Besuch von 3 endoprothetikspezifischen Fortbildungsveranstaltungen nachweisen. Im Juni 2018 hat die Zertifizierungskommission beschlossen, dass hierfür neben AE-Masterkursen und gesondert zugelassenen Veranstaltungen auch der Besuch des DKOU einmal im 3-Jahres-Intervall angerechnet werden kann.

Haupt- und Seniorhauptoperateure in EndoProthetikZentren müssen in einem 3-Jahres-Intervall den Besuch von 3 endoprothetikspezifischen Fortbildungsveranstaltungen nachweisen. Im Juni 2018 hat die Zertifizierungskommission beschlossen, dass hierfür neben AE-Masterkursen und gesondert zugelassenen Veranstaltungen auch der Besuch des DKOU einmal im 3-Jahres-Intervall angerechnet werden kann.

Stand: 01.06.2018

Für die Zulassung und den Betrieb eines zertifizierten EndoProthetikZentrums (EPZ) bzw. eines EndoProthetikZentrums der Maximalversorgung (EPZmax) im EndoCert ® -System lautet eine der zentralen Anforderungen, dass mindestens einer der Hauptoperateure (EPZ) bzw. Senior- Hauptoperateure (EPZmax) über die Zusatzbezeichnung „Spezielle Orthopädische Chirurgie“ (SOC) verfügen muss. Hierbei gelten ergänzend zwei Sonderregelungen, nach denen von dieser Vorgabe unter bestimmten Bedingungen abgewichen werden kann.

23. bis 26. Oktober 2018 in Berlin

Der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) ist mit zuletzt über 11.600 Teilnehmenden der bedeutendste Kongress des Faches O und U in Deutschland und auch europaweit der größte auf seinem Gebiet.

Seit dem 06.10.2017 sind neue Erhebungsbögen für EndoProthetikZentren und EndoProthetikZentren der Maximalversorgung veröffentlicht.

04. - 05.06.2018, Neu-Ulm

Wollen Sie sich für die Überprüfung der Endoprothetikzentren vor Ort qualifizieren? Die Ernennung zum von der DGOOC anerkannten Fachexperten erfordert u.a. die Teilnahme an dem hier beschriebenen Qualifizierungslehrgang mit abschließender Qualifizierungsprüfung.

Weitere Informationen und die Zulassungsvoraussetzungen zum Lehrgang finden Sie hier.
pdfEPZ Informationsblatt

Die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
pdfEPZ Anmeldeformular

Sonderregelung 2 läuft zum 1.8.2018 ab.

Hinweis aus der EndoCert-Zertifizierungskommission:

Für die Zulassung und den Betrieb eines zertifizierten Endoprothetikzentrums bzw. eines Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung gemäß des EndoCert ® -­ Systems lautet eine der zentralen Anforderungen, dass einer der Hauptoperateure bzw. Senior -­ Hauptoperateure über die Zusatzbezeichnung „ Spezielle Orthopädische Chirurgie “ verfügen muss.

Pressemitteilung:

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) und die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) nehmen zu der aktuellen Diskussion um Versorgungsqualität und Mindestmengen im Bereich der Endoprothetik wie folgt Stellung:

Die Qualifikation der Operateure, der Krankenhäuser und die Qualität der verwendeten Implantate sind von zentraler Bedeutung für eine sichere und hochwertige Durchführung dieses hochkomplexen Eingriffs. Der ständig wachsende Anspruch an die Funktion eines Kunstgelenkes muss durch immer weiter verfeinerte Operationstechniken realisiert werden. Kunstgerecht ausgeführt, resultiert nahezu immer eine hohe Zufriedenheit der Patienten.

Seit der Veröffentlichung der neuen Erhebungsbögen am 2.12.2015 sind Rückfragen bezüglich der Anfertigung einer postoperativen Ganzbeinstandaufnahme bei Knieprothesenimplantationen eingegangen. Hierzu hat die Zertifizierungskommission folgendes Positionspapier veröffentlicht:

pdfPositionspapier Ganzbeinstandaufnahme

Mit dem 02.12.2015 sind die neuen Erhebungsbögen mit aktualisierten Anforderungen an die Endoprothetikzentren veröffentlicht worden. Verpflichtend gelten die Änderungen seit dem 1.6.2016.

EndoCert ist ein lernendes System. Dies hat viele Vorteile. Jedoch sind damit auch Nachteile verbunden: wir alle müssen uns auf Änderungen einstellen und diese in unseren Einrichtungen umsetzen. Damit ist zwangsläufig auch ein hoher Aufwand verbunden. Dies ist uns als Vertreter des EndoCert-Systems durchaus bewusst. Dennoch müssen wir auf Erkenntnisse, die wir im laufenden Betrieb gewinnen, eingehen, um eine stetige Verbesserung unseres Systems zu erreichen.

H. Haas, R. Hoffmann

Vorbemerkung

Die zur Zertifizierung von EndoProthetikZentren aufgestellten Anforderungen beinhalten u.a. die Qualifikation als Spezieller Orthopädischer Chirurg. Aufgrund der Versorgungssituation in Deutschland gibt es Einrichtungen, die alle Anforderungen einer Zertifizierung erfüllen ohne jedoch die Qualifikation eines Hauptoperateurs als Spezieller Orthopädischer Chirurg nachweisen zu können. Damit es in diesem Zusammenhang nicht zu einer Benachteiligung langjährig an der Versorgung teilnehmender Einrichtungen kommt, wurde mit der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) folgende Übergangsregelung vereinbart.
Dabei ist es das gemeinsame Ziel, bewährte Strukturen in der Versorgung zu halten und zukünftig die Einhaltung der aufgestellten Anforderungen sicherzustellen. Die gewährte Übergangsfrist von 4 Jahren ermöglicht es allen beteiligten Einrichtungen, entsprechend qualifiziertes Personal vorzuhalten.

Die Sonderregelung wurde eingeführt, um Einrichtungen die Zertifizierung als EPZ zu ermöglichen, die bereits seit Jahren und mit Erfolg endoprothetische Leistungen erbringen. Da dies für bereits etablierte Einrichtungen mit stabilen Prozessen zutrifft, wurde die Frist zur Einreichung des Antrags auf den 31.12.2013 begrenzt.

Aufgrund unterschiedlicher Anfragen, die uns wegen der Einbeziehung von Zuweisern in zertifizierte Endoprothetikzentren erreichen, stellt die Zertifizierungskommission fest:

  • Ein wesentlicher Bestandteil der Initiative ist der Verzicht auf jedwede Kick-Back Mechanismen, durch die die Zuweisung von Patienten befördert werden könnte. Zu zertifizierende Kliniken verpflichten sich zum Verzicht auf derartige Konstrukte.
  • Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Erhebung postoperativer Daten im Rahmen des EndoCert Projekts auf Parameter im direkten Zusammenhang mit der Operation beschränkt. Eine Erfassung von Daten z.B. 1 Jahr postop. wird derzeit in Pilotkliniken auf Durchführbarkeit geprüft.
  • Somit sind Daten zur Ergebnisqualität z.B. 1 Jahr postop. nicht Voraussetzung für eine Zertifizierung nach EndoCert.
  • Eine angemessene und sinnvolle Einbindung verschiedener Kooperationspartner (Zuweiser, Rehabilitationseinrichtungen etc.) in die Betreuung der Patienten bzw. zur Unterstützung qualitätssichernder Maßnahmen wird durch EndoCert unterstützt.

H. Haas
Vorsitzender der Zertifizierungskommission EndoCert der DGOOC

Zertifizierung von Zentren gestartet

Dt Aerzteblatt Heft 8 2013"Seit Oktober 2012 können sich Endoprothesenzentren, die einen definierten Anforderungskatalog erfüllen, zertifizieren lassen", schreibt das Deutsche Ärzteblatt, Heft 8/2013 in seinem Artikel Seite C 293.
Lesen Sie den gesamten Artikel unter:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/134831

Eine Initiative der DGOOC

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AE
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BVOU
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In Kooperation mit:

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